Jugend-Workshop 68

In ALLE, bildend, familiär, kulturell, städtisch by Thomas Knöri0 Comments

Generationentreffen fand irgendwie nicht statt

Die Flowerpower-Generation blieb der Jugendparty fern. (Foto: Roger Suter)

Was passiert, wenn sich Vertreter der 68er-Generation mit der heutigen Jugend trifft? Die Jugendarbeit wollte das herausfinden und hat sich deshalb intensiv mit der Jugend vor 50 Jahren auseinandergesetzt. Die Jugendlichen haben ihre Vorstellungen des damaligen Jung-Seins zu Papier gebracht: romantische wie Spielen im Wald, keine Drogen oder auch profane wie spätere Entjungferung.
Kürzlich lud die Jugendarbeit zur Flowerpower-Party in den entsprechend dekorierten Jugendtreff an der Ifangstrasse. Es gab bunte Süssigkeiten, Stellwände mit Bildvergleichen und Videos der «Bewegten» von damals. Allerdings fehlten diese trotz Aufrufen auch in dieser Zeitung an der Party fast gänzlich. Ein «Live-Austausch» fand so nicht statt. Auch die Musik klang deshalb bald einmal wie immer im Jugendtreff – Hip-Hop statt Beatles.

Roger Suter, Stadtanzeiger vom 1.11.2018

 

Vorschau:

Jugend-Workshop ’68

Zum Stadtjubiläum haben sich die Jugendlichen Opfikons Gedanken über die Interessen, das Essen, die Musik und die Kleidung der Jugendlichen vor 50 Jahren gemacht. Danach haben sie Plakate gestaltet, welche im «Jugi» aufgehängt werden, wo am Freitag, 26. Oktober, nach einem Apéro eine Flower-Power-Party stattfindet. Der Jugendtreff Check-In 19 wird entsprechend im 68er-Look dekoriert sein.
Was noch fehlt, sind Opfiker, die vor 50 Jahren hier jung waren und erzählen wollen, wie es damals wirklich war. Ansprechperson ist Jugendarbeiter Marcel Böhler.

Roger Suter, Stadtanzeiger vom 8.11.2018

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